Blue-Ray-Brenner haben die DVD-Industrie verändert
Viele Leute waren skeptisch, als vor vielen Jahren die ersten Blue-Ray-Brenner angekündigt wurden. Experten prognostizierten eine Revolution der CD- und DVD-Welt durch die neue Technologie.
Genau so ist es zwar nicht gekommen, dennoch ist die neue Technik ein Meilenstein in der Plattenwelt. Ein normaler Brenner "brennt" mit einem Laserstrahl winzig kleine Löcher in die Oberfläche einer DVD oder CD. Wie viel auf eine Platte passt, hängt demnach davon ab, wie viele kleine Löcher ein Rekorder mit welchem Abstand einbrennen kann. Des Weiteren muss ein Lesegerät auch dafür geeignet sein, die Informationen auslesen zu können. Blue-Ray-Brenner haben jetzt, wie der Name sagt, einen blauen Laser und können wesentlich kleinere Löcher und Abstände verarbeiten sowie schreiben. 460 Nanometer misst der neue Laser im Durchmesser. Das reicht für 25 GB Speicherplatz auf einer Disc. DVDs nach älterem Standard konnten nur knapp über 5 GB speichern.
Der Fortschritt in der Welt der Speichermedien lässt sich nicht nur anhand der Blue-Ray-Brenner Entwicklung darstellen sondern auch durch die Betrachtung der Flash- bzw. USB-Sticks und die Entwicklung der Festplattenkapazitäten. Flash-Speicher von nur einem Quadratzentimeter Größe können schon über 20 GB an Daten speichern. Festplatten kommen mittlerweile auf mehrere Terabyte. Diese Größen sind jedoch auch notwendig, da die zu speichernden Dateien immer umfangreicher werden. Eine starke Verbesserung der Qualität von Videos, Fotos und Musik, z. B. durch HD Filme und 13-Megapixel-Digitalkameras, hat das bewirkt.
Dabei ist auch die Effektivität der Kompressionsprogramme und Codes gestiegen, die jedoch bei einer derartig qualitativen Verbesserung nicht verhindern konnte, dass Daten auch in codierten und gepackten Versionen immer größer werden.
Blue-Ray-Brenner schreiben Daten, die ca. 30 Jahre halten. Wie man das herausgefunden hat, ist fraglich, gibt es die Technik doch bestimmt noch nicht sehr viel länger als die noch recht junge DVD-Technik. Dennoch speichert ein USB-Stick Daten nur über wenige Jahre. Sie müssen immer wieder aufgefrischt und neu geschrieben werden, da die magnetischen Teile im Inneren des Speicherchips mit der Zeit die Position verändern. Somit kann der Computer dann nicht mehr erkennen, ob sich ein Magnetstück in der "0"- oder in der "1"-Position befindet.
28.05.2010