Kinder-Snowboard: Worauf man beim Kauf achten sollte
Kinder haben besondere Ansprüche und brauchen für den Wintersport eine spezielle Ausrüstung. Ein Kinder-Snowboard muss die richtige Größe haben und muss dem Gewicht des Kindes entsprechen.
Skifahren und Snowboarden ist etwas für Groß und Klein, für Jung und Alt. Fährt man in den Skiurlaub nach Österreich, in die Schweiz oder nach Kanada, so bemerkt man immer wieder die kleinen, einheimischen Skianfänger. Österreichische Kinder scheinen beispielsweise schon - bevor sie überhaupt richtig laufen können - auf die Bretter geschnallt zu werden. Keinesfalls sollte man jedoch die Kinder auf das Board zwingen, Skilehrer raten generell, mit dem Snowboarden später anzufangen. Wenn der Gleichgewichtssinn gut ausgeprägt ist, das heißt mit sechs bis acht Jahren, können die Kleinen problemlos mit dem Wintersport anfangen. Sicherlich gibt es auch Naturtalente und immer wieder sieht man auch Drei- und Vierjährige, die schon die Skier oder das Snowboard beherrschen. Dies ist aber eher die Ausnahme.
Kinder haben beim Wintersport auch besondere Ansprüche. So sollte man die Ausrüstung, ob Snowboard oder Ski, für die Kleinen sorgfältig auswählen, um Verletzungen vorzubeugen. Viele Sportartikelhersteller haben auch spezielle Kinder-Sets mit Bindung, Snowboard und Schuhen im Angebot. Ein Kinder-Snowboard sollte über einen möglichst weichen Kern verfügen, der das Board flexibel macht und das Board sollte der Größe des Kindes entsprechen. Snowboards für Kinder sind erst ab einer Größe von etwa 90 Zentimeter im Handel erhältlich. Auch das Körpergewicht des Kindes spielt bei der Auswahl eines Kinder-Snowboards eine Rolle. Beim Kauf von einem Kinder-Snowboard lässt man sich deshalb am besten im Fachgeschäft beraten.
Wer nicht gleich ein Snowboard kaufen will, der kann sich in den Skigebieten oder beim örtlichen Sportgeschäft auch ein Board leihen. Kinder wachsen meist schnell und auch für Anfänger bietet es sich an, das Board vorerst zu leihen. Gegebenenfalls können die Kinder verschiedene Boards ausprobieren, und, wenn sie sich doch wieder gegen das Snowboarden entscheiden, halten sich die Kosten für die Eltern in Grenzen. Aus diesen Gründen lohnt es auch, die Ausrüstung etwa gebraucht zu kaufen. Andererseits kann man ein Board, das dem Kind mittlerweile schon zu klein geworden ist, auf dem Flohmarkt wieder weiterverkaufen.
01.06.2010